Vertrauens-Architektur

Was „belastbar geprüft" bei FIP bedeutet.

Von Buchungsdaten-Signal zur belegbaren Erstattung – in fünf Ebenen, jede mit Belegkette.

01
Direkt aus Buchungsdaten
FIP startet bei realen AP/AR-Buchungen, nicht bei Annahmen oder Verträgen. Signale entstehen aus dem, was tatsächlich gebucht und gezahlt wurde.
02
Regelprüfung
Klare Prüfregeln, im Code festgeschrieben - keine geheime Magie. Jede Auffälligkeit lässt sich auf die zugrundeliegende Regel zurückführen.
03
Plausibilisierung
Kontext, Gegenhypothesen und Konfidenz-Wert reduzieren Rauschen, bevor ein Befund Reviewer-Aufwand bekommt.
04
Reviewer-Prüfung
Vor Übergabe an Sie wird jeder relevante Befund fachlich geprüft und freigegeben. Konfidenz-Wert, Beleglage und mögliche Gegenargumente werden abgewogen - erst nach dieser Freigabe geht ein Befund an Sie.
05
Maßnahmen-Vorlage
Pro relevantem Befund: empfohlene Maßnahme und Belegkette – Mahnschreiben, Rückforderung, Klärungs-Anfrage oder Korrektur-Buchung, direkt nutzbar.
Aus Befund wird Aktion

Aus Befund wird priorisierte Aktion.

Drei Schritte vom Datensignal zum belegten Effekt – das Portal als Drehscheibe, Maßnahmen-Vorlagen nur dort, wo sie Sinn ergeben, jede Bearbeitung nachvollziehbar.

01

Portal als Drehscheibe

Jeder Befund landet im Portal mit klarer Priorisierung - Konfidenz und erwarteter Effekt zuerst, Eingangs-Reihenfolge danach.

  • Priorisierung nach Konfidenz und erwartetem Effekt
  • Beleg-ID, Geschäftspartner, Empfehlung pro Befund
  • Bearbeitungs-Status sichtbar (siehe „Wie wir Rauschen reduzieren" weiter unten)

Sie sehen alle Befunde an einem Ort - sortiert nach Wichtigkeit, nicht nach Eingang.

02

Maßnahmen-Vorlagen - wo sie Sinn ergeben

Nicht jeder Befund braucht ein Anschreiben. Bei Recovery-Befunden liegen fertige Vorlagen bereit:

  • Lieferantenanschreiben mit Beleg-IDs als Anlage (Doppelzahlung, Skonto-Verlust)
  • Klärungs-Anfragen an Vendor oder Kunde (Preisabweichung, Cross-Vendor-Doppelposten)
  • Korrektur-Buchungs-Vorschläge (Sachkonto-Abweichung, USt-Plausibilität, Stammdaten-Hygiene)
  • Nachforderungs-Anschreiben für unberechtigt abgezogene Skonti durch Kunden

Bei strategischen Befunden (Klumpenrisiko, Monatsende-Konzentration) gibt es stattdessen einen klaren Handlungs-Vorschlag.

03

Bearbeitung läuft im Portal - auditierbar

Jeder Status-Wechsel ist nachvollziehbar - von „Neu" über „In Klärung" und „In Umsetzung" bis „Geklärt" und „Abgeschlossen".

  • Wer hat wann was bearbeitet - Zeitstempel pro Aktion
  • Welche Maßnahme wurde gewählt - Vorlage versendet oder eigenes Vorgehen
  • Welcher Effekt wurde realisiert - Cash gebucht oder Korrektur dokumentiert
  • Audit-Trail bis zur Transaktion - für Wirtschaftsprüfer und Vorstand

Pro Engagement ein Cockpit, Reviewer-Decisions als Excel und JSONL exportierbar.

Wie das im Workflow konkret aussieht – siehe Engagement-Ablauf (Station 04: Befunde verfolgen, Station 05: Wirkung messen).

Zwei konkrete Befunde

So sieht eine FIP-Akte aus.

Pro Befund: Betrag, Grund, Konfidenz, Nachweis, Empfehlung, Vorlage und Status – mit Status aus dem Portal-Workflow. Beispiele anonymisiert.

AP · Recovery BEFUND #2026-04-A-0317

Beispiel-Logistik GmbH

Doppelzahlung erkannt

Betrag
18.200 EUR
Grund
gleicher Betrag, ähnlicher Buchungstext, gleicher Leistungszeitraum
Konfidenz
94 %
Nachweis
2 Beleg-IDs, 1 Lieferant, 5 Tage Abstand
Empfehlung
Rückforderung prüfen
Vorlage
Lieferantenanschreiben vorbereitet
Status
reviewer-geprüft
AR · Recovery BEFUND #A-0521

Beispiel-Beratung GmbH

Rabattstaffel zu viel gewährt

Betrag
8.700 EUR
Grund
Kunde erhielt durchgehend 10 % Staffel-Rabatt, obwohl sein 12-Monats-Volumen unter der vertraglich definierten Schwelle lag (Anspruch: 5 %-Staffel)
Konfidenz
95 %
Nachweis
Rabatt-Vertrag, Volumen-Aggregat, Faktura-Export 12 Monate
Empfehlung
Nachforderung der zu viel gewährten Rabatt-Differenz
Vorlage
Nachforderungs-Anschreiben Kunde vorbereitet
Status
reviewer-geprüft

Branchen-spezifische Befund-Muster nach Branche: Beispiele ansehen →

01 · RECOVERY

Rückholung

„Geld zurück. Pro Befund mit Beleg und Empfehlung."
Was Sie davon haben: Bereits geflossene EUR / CHF wieder im Konto. Pro Befund Beleg-ID, Geschäftspartner, Konfidenz, fertige Maßnahmen-Vorlage. Audit-Trail bis zur Transaktion – AP-seitig Lieferanten-Rückforderung, AR-seitig Kunden-Überzahlungen und unberechtigte Abzüge ohne Vertragsbasis.

Geld, das schon geflossen ist - zurück aufs Konto. AP-seitig Doppelzahlungen an denselben Lieferanten, Cross-Vendor-Doppelposten über mehrere Lieferanten-Stämme, Lieferanten-Überzahlungen und nicht eingelöste Gutschriften. AR-seitig Kunden-Überzahlungen, unberechtigte Abzüge ohne Vertragsbasis (z.B. WKZ-, Logistik- oder Qualitäts-Pauschalen) und zu viel gewährte Rabatte - zurückforderbar mit Beleg und Vertragsauszug. Pro Befund Beleg-ID, Geschäftspartner, Konfidenz und fertige Maßnahmen-Vorlage.

02 · WC

Working Capital

„Cash früher frei – aus Zahlungsdisziplin und Skonto-Hebel."
Was Sie davon haben: Skonto-Hebel, DPO-Optimierung, DSO-Drift bei Kunden, Liquiditäts-Klarheit. Welche Lieferanten zu früh/zu spät bezahlt werden, welche Kunden Skonto unberechtigt ziehen, wo Zahlungsziele neu verhandelbar sind.

Konkret macht das Liquidität sichtbar, die in der Zahlungsdisziplin steckt - u.a. verlorenes Skonto-Potenzial, zu früh oder zu spät bezahlte Lieferanten (DPO-Drift), Drift in den Zahlungseingängen Ihrer Kunden (DSO) und unberechtigt abgezogenes Skonto. Mit Zahlen-Anker und Maßnahme pro Lieferanten- und Kunden-Gruppe.

03 · SAVINGS

Einsparung

„Zukünftige Kosten senken – ohne neue Verhandlungsrunde."
Was Sie davon haben: Preis-Drift aus Buchungsmustern, Vendor-Konsolidierung, vom Lieferanten nicht gewährte Mengenrabatte. AR-seitig: die gelebte Preisrealität unter dem angenommenen Vertragspreis - dort, wo zu niedrig fakturiert wird. Muster, die Kostendisziplin in den Buchungs-Zahlen sichtbar machen – mit Zahlen-Anker pro Vendor- und Kunden-Gruppe.

Künftige Kosten runter - aus den Buchungsmustern selbst. Preisdrift gegenüber dem vereinbarten Vertragspreis (auf Lieferanten- wie Kundenseite), vom Lieferanten nicht vertragsgemäß angewendete Rabattstaffeln und Vendor-Konsolidierungs-Potenzial. Pro Befund mit Zahlen-Anker und konkreter Empfehlung.

04 · COMPLIANCE

Compliance

„Risiken sichtbar für Audit und Vorstand."
Was Sie davon haben: Klare Klausel-Treue, Forensik-Spur, Prüf-Tiefe. Wir kombinieren forensische Standard-Verfahren mit FIP-eigenen Mustern für Process-Bypass und Umgehung interner Freigabe-Schwellen.

Wir kombinieren forensische Standard-Verfahren mit FIP-eigenen Mustern: statistische Auffälligkeiten in Betragsverteilungen, Hinweise auf Approval-Umgehung, Auffälligkeiten in Buchungszeit-Mustern (Window-Dressing-Indikatoren) und Konzern-Verflechtungen. Welche Verfahren im Detail greifen, zeigen wir im Engagement.

05 · STRATEGIC

Strategisch

„Strategische Hebel direkt aus Ihren Buchungsdaten."
Was Sie davon haben: Konzentrations-Risiken sichtbar (Lieferanten und Kunden), Konditions-Einhaltung aus Buchungspattern abgeleitet, Warengruppen-Klarheit. Die strategische Ebene über dem Tagesgeschäft – was die nächsten Verhandlungs-Runden verändern sollte.

Konkret liefert das strategische Hebel direkt aus den Buchungsdaten - u.a. Konzentrations-Risiko auf Lieferanten- und Kundenseite (über eine standardisierte Konzentrations-Kennzahl), Bündelungs- und Konsolidierungs-Potenzial, Konditions-Einhaltung über Warengruppen und Portfolio-Verschiebungen im Jahresvergleich.

Rauschen reduzieren

Nicht jede Auffälligkeit ist ein Risiko.

Wie FIP belastbare Befunde von Fehlalarmen trennt – sechs Mechanismen plus transparenter Bearbeitungs-Status im Portal.

  • Klare Prüfregeln, im Code festgeschrieben - jeder Befund lässt sich auf die zugrundeliegende Regel zurückführen.
  • Konfidenz-Wert pro Befund – als Prozentwert (0-100 %), sichtbar im Befund-Detail.
  • Gegenhypothesen bei kritischen Fällen – „wenn nicht X, was sonst?"
  • Abgleich Betrag + Buchungstext + Lieferant/Kunde + Datum + Kontext bevor ein Befund auf die Befund-Liste kommt.
  • Experten-Prüfung jedes Befundes vor der Übergabe an Sie - siehe oben.
  • Transparenter Bearbeitungs-Status im Portal - Sie sehen jeden Befund von „Neu" bis „Abgeschlossen" nachvollziehbar.
01

Neu

Befund frisch erkannt, noch nicht reviewt.

02

In Klärung

Reviewer prüft Konfidenz und Beleg, Sie können ergänzen oder einordnen.

03

In Umsetzung

Maßnahme läuft – Anschreiben raus, Buchung korrigiert, Klärung mit Lieferant oder Kunde.

04

Geklärt

Sachverhalt geklärt, Effekt belegt – Belegkette vollständig.

05

Abgeschlossen

Cash realisiert oder Korrektur gebucht, Audit-Trail bis zur Transaktion.

Typische Größenordnungen sind Orientierungswerte pro Finding-Klasse. Der tatsächliche Effekt hängt von Datenqualität, Volumen, Branche, Zeitraum, Konditionen und Verifizierbarkeit ab. Im Portal sehen Sie jeden Befund transparent von „Neu" über „In Klärung" und „In Umsetzung" bis „Geklärt" und „Abgeschlossen" – inklusive Belegkette pro Status-Wechsel.

Nicht jede Auffälligkeit ist ein Risiko. FIP zeigt, welche Signale wirklich zählen.

Details zu Datenschutz und drei Datenschutz-Stufen: So arbeiten wir →

Bereit für klare Befunde?

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Zwei Wege ab dem kostenlosen Potenzial-Check: Festpreis (Diagnostik) ab 9.990 EUR oder Erfolgshonorar (0 EUR Diagnose + 15 % der Recovery). Geld-zurück-Garantie: Erreichen die belegbaren monetären Potenziale aus den Hebeln Rückholung, Working Capital und Einsparung (reviewer-validiert) nicht das Engagement-Honorar, erstatten wir es vollständig. Details hier.

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